Was versteht man unter tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie?
In der Praxis von Dipl.-Psych. Martina McClymont-Nielitz wird mit der Methode der tiefen-psychologisch fundierten Psychotherapie gearbeitet, ein (neben der Verhaltenstherapie und der Psychoanalyse) von den Krankenkassen anerkanntes Verfahren.
Die Wurzeln liegen in Sigmund Freuds Psychoanalysetherapie, deren Ansichten zum Menschenbild und verschiedene theoretische Grundannahmen – wie zum Beispiel die Annahme unbewusster psychodynamischer Prozesse (Regungen, Wünsche, Konflikte), der Schutzmechanismus des Patienten (Widerstände), die hohe Bedeutung der Arzt-Patienten-Beziehung für den Heilungsprozess und die langfristige Wirksamkeit frühkindlicher Erfahrungen.
Das Ziel tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie ist die Bearbeitung von aktuellen Konflikten im „Jetzt“, von denen aus Kindheits- und Jugenderinnerungen aufgegriffen werden mit dem Ziel die aktuelle Lebenssituation zu verbessern. Alte Beziehungsmuster und Konfliktlösungen sollen erhellt werden und deren Ursprung begriffen und verstanden werden, damit eine bewusste Bearbeitung und Verarbeitung möglich ist und eine Veränderung der Verhaltensmuster erreicht werden kann.
Wie läuft eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ab?
Das Ziel tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie ist die Bearbeitung von Konflikten in einer dialogischen Gesprächssituation, bei der sich Therapeut und Patient gegenüber sitzen. In der Regel findet sie einmal in der Woche für einen Zeitraum von einem halben Jahr bis zwei Jahren statt.
Die ersten 5 Sitzungen dienen dem Patienten und Therapeuten sich kennen zu lernen und eine Beziehung aufzubauen, der Therapeut klärt die Diagnose und es wird der Rahmen bzw. die Zielsetzung der Therapie erarbeitet. Wichtig ist die Bereitschaft des Patienten sich dem Hintergrund der Konflikte zuzuwenden und eine Veränderung herbei führen zu wollen. Danach werden die Behandlungstermine an die Bedürfnisse und den Behandlungsprozess abgestimmt.